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Historische Straßen des Dorfes Pollença auf Mallorca mit der Calvari-Treppe
Lokaler Reiseführer

Die 12 schönsten Dörfer Mallorcas: Geschichte, Routen und mediterraner Charme

20. November 202510-15 Min. LesezeitCoral Boats Team
Erkunden Sie die 12 schönsten Dörfer Mallorcas: Reiseziele voller Geschichte, Tradition, Natur und unvergesslicher Orte, um die Insel in Ihrem eigenen Tempo zu entdecken.

Mallorcas Dörfer: mediterraner Charme in jeder Ecke

Mallorca ist weltweit bekannt für seine Strände und kristallklaren Buchten, doch im Inselinneren verbergen sich einige der schönsten und authentischsten Dörfer des Mittelmeers. Mit Kopfsteinpflasterstraßen, traditioneller Architektur und ruhiger Atmosphäre zeigen diese Dörfer die ursprünglichste Seite der Insel. Viele Reisende kombinieren diese Route mit Erlebnissen an der Küste, wie zum Beispiel unseren Bootstouren ab Alcudia. So erleben sie ein vollständiges Mallorca: Meer, Berge, Kultur und lokales Erbe.

Geschichte und Tradition: der Ursprung mallorquinischer Dörfer

Die mallorquinischen Dörfer entstanden rund um alte Kirchen, landwirtschaftliche Anwesen und Wege, die die Serra de Tramuntana mit der Küste verbanden. Ihre Steinhäuser, engen Straßen und ländliche Architektur wurden über Jahrhunderte bewahrt und spiegeln das Wesen des mediterranen Lebens wider.

Viele sind von jahrhundertealten Olivenbäumen, handgebauten Terrassen und Wegen umgeben, die früher von Bauern, Händlern und Fischern genutzt wurden. Heute bieten sie eine authentische Atmosphäre fernab des Massentourismus, in der Geschichte und Landschaft den Lebensrhythmus bestimmen.

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Die 12 schönsten Dörfer Mallorcas

Diese Auswahl präsentiert die Dörfer, die die Identität Mallorcas am besten widerspiegeln. Jedes bietet etwas Besonderes: Geschichte, Natur, Aussichtspunkte, Gastronomie oder spektakuläre Routen. Sie alle gehören zu einem Mallorca, das man ohne Eile entdecken sollte.

11. Valldemossa: Tradition und Landschaft in der Tramuntana

Valldemossa ist eines der bekanntesten Dörfer Mallorcas und liegt auf etwa 400 Metern Höhe im Herzen der Serra de Tramuntana. Sein bekanntestes Wahrzeichen ist die Königliche Kartause, ein Kloster aus dem 14. Jahrhundert, in dem Frédéric Chopin und George Sand den Winter 1838-1839 verbrachten – ein Aufenthalt, der im Buch Ein Winter auf Mallorca verewigt wurde.

Ein Spaziergang durch die Kopfsteinpflasterstraßen offenbart bezaubernde Ecken: Steinfassaden mit Bougainvillea, Keramiktöpfe an jeder Tür und kleine Plätze, an denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Die natürliche Umgebung ist ebenso atemberaubend, mit weiten Blicken auf die Tramuntana-Berge, die sich bis zum Horizont erstrecken – eine Landschaft, die seit Jahrhunderten Maler, Schriftsteller und Musiker inspiriert.

Verpassen Sie nicht die Coca de Patata, ein traditionelles Süßgebäck aus den örtlichen Bäckereien, das zum gastronomischen Symbol des Dorfes geworden ist. Valldemossa ist auch Ausgangspunkt für Wanderwege, die tief in die Sierra führen und unvergessliche Panoramen über Täler, Olivenhaine und die ferne Küste bieten.

Blick auf Valldemossa inmitten der Berge der Serra de Tramuntana, Mallorca
Valldemossa, eingebettet in die Serra de Tramuntana, eines der bekanntesten Dörfer Mallorcas

22. Deià: Kunst, Meer und mediterrane Ruhe

Deià gehört zu den meistfotografierten Dörfern Mallorcas – und das aus gutem Grund. An einem Hang der Serra de Tramuntana mit Blick auf das Mittelmeer gelegen, fügen sich seine honigfarbenen Steinhäuser in eine Landschaft aus Olivenbäumen, Zypressen und Pinien ein, die bis zum Meer hinabfällt. Seit Jahrzehnten ist Deià ein Zufluchtsort für internationale Künstler, Schriftsteller und Musiker, angezogen von seinem besonderen Licht und seiner kreativen Atmosphäre.

Der Schriftsteller Robert Graves wählte dieses Dorf über dreißig Jahre lang als sein Zuhause, und sein Hausmuseum ist noch heute einer der interessantesten Besuche im Ort. Der wahre Charme von Deià liegt jedoch darin, sich in seinen engen Gassen zu verlieren, an der Dorfkirche mit Talblick zu verweilen oder zur Cala Deià hinabzusteigen – eine Kiesbucht, umrahmt von Klippen, in der türkises Wasser mit den Felsen und den am Ufer ruhenden Fischerbooten kontrastiert.

Der Weg hinunter zur Bucht dauert etwa 20 Minuten zu Fuß und lohnt sich sowohl zum Baden als auch für die Küstenlandschaft auf Meereshöhe. Bei Sonnenuntergang taucht das goldene Licht das Dorf in eine Atmosphäre, die seinen Ruf als einer der romantischsten Orte der Insel rechtfertigt.

Cala Deià vom Meer aus gesehen mit Booten und türkisem Wasser, Mallorca
Das kristallklare Wasser der Cala Deià, eine Kiesbucht umrahmt von Klippen
Panoramablick auf das Dorf Deià in der Serra de Tramuntana, Mallorca
Deià, Zufluchtsort für Künstler mit spektakulärem Mittelmeerblick

33. Sóller: Orangenhaine, historische Straßenbahn und Jugendstilarchitektur

Sóller ist ein Dorf mit ganz eigenem Charakter, eingebettet in ein fruchtbares Tal, umgeben von Bergen und berühmt für seine ausgedehnten Orangen- und Zitronenplantagen, die besonders im Frühling die Luft parfümieren. Der Hauptplatz, dominiert von der beeindruckenden Jugendstilfassade der Kirche Sant Bartomeu, ist das Herz des Dorfes und der perfekte Ort für einen frisch gepressten Orangensaft auf einer der Terrassen.

Der Zug von Sóller, der seit 1912 das Dorf mit Palma verbindet, ist eines der emblematischsten Erlebnisse Mallorcas. Dieser Holzzug durchquert Tunnel, Viadukte und Berglandschaften während einer etwa 30-minütigen Fahrt, die wie eine Zeitreise anmutet. In Sóller angekommen, setzt die historische Straßenbahn die Reise zum Port de Sóller fort – einem hübschen Naturhafen, umgeben von Bergen, wo man an der Promenade entlangschlendern, den Strand genießen oder mit Meerblick speisen kann.

Sóller überrascht auch mit seiner Jugendstilarchitektur, ein Erbe des Reichtums, den die Zitrushändler Ende des 19. Jahrhunderts aus Frankreich mitbrachten. Verzierte Fassaden, schmiedeeiserne Balkone und Art-Nouveau-Details zieren die Altstadt und verleihen dem Dorf einen kosmopolitischen Flair, der wunderbar mit seiner ländlichen Umgebung kontrastiert.

Historischer Zug von Sóller neben der Jugendstilkirche des Dorfes, Mallorca
Der emblematische Zug von Sóller, seit 1912 Palma mit dem Tal verbindend
Port de Sóller mit Promenade und Bergen im Hintergrund, Mallorca
Port de Sóller, ein Naturhafen umgeben von Bergen mit Strandpromenade

44. Fornalutx: ein Schatz der Tramuntana

Mehrfach als eines der schönsten Dörfer Spaniens ausgezeichnet, ist Fornalutx ein Juwel, das sich zwischen den Bergen der Serra de Tramuntana verbirgt, nur wenige Kilometer von Sóller entfernt. Seine steilen Kopfsteinpflastergassen, gesäumt von roten Geranientöpfen, winden sich zwischen Steinhäusern mit traditionellen Ziegeldächern, die ihren Charakter seit Jahrhunderten bewahrt haben.

Das Dorf ist von Terrassen mit Oliven- und Orangenbäumen umgeben, die die Berghänge hinaufklettern und eine Kulturlandschaft bilden, die als Teil der Serra de Tramuntana zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde. Von seinen Aussichtspunkten genießt man spektakuläre Blicke auf das Sóller-Tal mit dem Puig Major – Mallorcas höchstem Gipfel – als dramatischer Kulisse.

Fornalutx ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen wie die Route nach Sóller durch den Barranc de Biniaraix, eine beeindruckende Schlucht mit Trockensteinwegen entlang eines Gebirgsbachs. Das Dorf bewahrt eine ruhige, authentische Atmosphäre mit nur ein paar Restaurants und Cafés, die dazu einladen, viel länger als geplant zu bleiben.

Dorf Fornalutx in der Serra de Tramuntana mit Steinhäusern, Mallorca
Fornalutx, mehrfach als eines der schönsten Dörfer Spaniens ausgezeichnet

55. Pollença: Kultur, Geschichte und mallorquinischer Charakter

Pollença ist eines der charaktervollsten Dörfer Mallorcas, ein Ort, an dem Geschichte, Kultur und lokales Leben an jeder Ecke ineinandergreifen. Die mittelalterliche Altstadt bewahrt enge Gassen, gesäumt von herrschaftlichen Häusern, Kunstgalerien, kleinen Handwerksläden und charmanten Cafés, die eine einzigartige Atmosphäre schaffen.

Das ikonischste Merkmal von Pollença sind die 365 Stufen des Calvari, eine monumentale Treppe, gesäumt von Zypressen, die zu einer kleinen Kapelle hinaufführt, von der man Panoramablicke auf die Bucht, die Dächer des Dorfes und die umliegenden Berge genießt. Der Aufstieg lohnt sich sowohl bei Sonnenaufgang als auch bei Sonnenuntergang, wenn das Licht die Landschaft verwandelt. Der Pont Romà, eine Bogenbrücke am Ortsrand, ist ein weiteres historisches Wahrzeichen.

Der Hafen von Pollença bietet einen langen Sandstrand mit Blick auf die Halbinsel Formentor, eine belebte Promenade und ein familienfreundliches Ambiente, das ihn zur perfekten Basis für die Erkundung des Inselnordens macht. Jeden Sonntag füllt der Markt von Pollença die Plaza Mayor mit Farben, Aromen und lokalen Produkten – einer der authentischsten Märkte Mallorcas.

Blick auf Pollença mit den Calvari-Stufen und Bergen, Mallorca
Die 365 Stufen des Calvari von Pollença mit Panoramablick auf die Bucht
Strand von Port de Pollença mit Blick auf die Halbinsel Formentor, Mallorca
Port de Pollença, perfekte Basis zur Erkundung des Inselnordens

66. Alcudia Altstadt: mittelalterliche Mauern und historische Gassen

Die Altstadt von Alcudia ist eine der best erhaltenen ganz Mallorcas und ein lebendiges Zeugnis der Inselgeschichte. Ihre mittelalterlichen Mauern aus dem 14. Jahrhundert, die man oben entlanglaufen kann, umschließen ein Labyrinth aus engen Gassen mit herrschaftlichen Palästen, gotischen Kirchen und Winkeln, die Besucher mehrere Jahrhunderte zurückversetzen. Die Porta del Moll mit ihrem imposanten Zinnenturm ist der emblematischste Eingang zum ummauerten Bezirk und eines der meistfotografierten Motive im Norden Mallorcas.

Innerhalb der Mauern ist der Rathausplatz mit seinem Uhrenturm das Nervenzentrum des Dorfes, wo Märkte, Feste und kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Dienstags und sonntags verwandelt der Markt von Alcudia die Straßen in ein farbenfrohes Schaufenster lokaler Produkte, Kunsthandwerk, Obst und Gemüse aus mallorquinischem Anbau.

Alcudia ist auch das Tor zu unvergesslichen maritimen Erlebnissen. Vom Hafen von Alcudia starten unsere Bootstouren, mit denen Sie die Bucht, versteckte Buchten und kristallklares Wasser entdecken können. Mehr über die Gegend erfahren Sie in unserem Reiseführer zum Hafen von Alcudia. Vor den Toren des Dorfes liegen die Ruinen von Pollentia, der antiken Römerstadt, die der Region ihren Namen gab und eine der wichtigsten archäologischen Stätten der Balearen darstellt.

Porta del Moll, mittelalterlicher Mauereingang zur Altstadt von Alcudia, Mallorca
Die Porta del Moll, emblematischer Eingang zum ummauerten Bezirk von Alcudia
Altstadtplatz von Alcudia mit mittelalterlicher Architektur, Mallorca
Die Altstadt von Alcudia, eine der besterhaltenen Mallorcas

77. Banyalbufar: Terrassen, Wein und Meerblick

Banyalbufar ist eines jener Dörfer, die vom ersten Moment an den Atem rauben. An der Westküste Mallorcas auf einer Klippe gelegen, die senkrecht ins Mittelmeer abfällt, zeichnet sich das Dorf durch seine spektakulären Trockensteinmauer-Terrassen aus – bekannt als Marjades – die stufenweise von den Bergen bis fast ans Wasser hinabsteigen. Diese Terrassen, die während der arabischen Zeit erbaut wurden, dienten ursprünglich dem Weinanbau und der Produktion des berühmten Malvasia-Weins, eine Tradition, die einige lokale Winzer in den letzten Jahren wiederbelebt haben.

Von der Straße, die durch das Dorf führt, sind die Luftaufnahmen über die Terrassen, die winzigen Buchten und das endlose Meer absolut atemberaubend. Es lohnt sich, an einem der Aussichtspunkte innezuhalten und zu betrachten, wie Berg und Meer zu einer Landschaft verschmelzen, die wie von einem Maler entworfen wirkt. Die Dorfstraßen bewahren einen mittelalterlichen Charakter mit Steinhäusern, alten Portalen und einer Ruhe, die zum planlosen Schlendern einlädt.

Banyalbufar verfügt über mehrere Wanderwege, die zu kleinen Buchten mit kristallklarem Wasser hinabführen, wie die Cala de Banyalbufar, die zu Fuß erreichbar ist und perfekt für ein Bad in wilder, nahezu unberührter Umgebung.

Luftaufnahme von Banyalbufar mit Steinterrassen und dem Mittelmeer, Mallorca
Die spektakulären Trockensteinmauer-Terrassen von Banyalbufar bis zum Meer
Typische Straße im Dorf Banyalbufar mit Mittelmeerblick, Mallorca
Die Straßen von Banyalbufar bewahren mittelalterlichen Charme mit Mittelmeerblick

88. Estellencs: Tradition und Berge mit Meerblick

Estellencs ist eines der ruhigsten und authentischsten Dörfer der Serra de Tramuntana – eine kleine Ansammlung von Steinhäusern, die sich an den Berghang klammern, mit Panoramablick über das westliche Mittelmeer. Seine geringe Größe – nur wenige hundert Einwohner – verleiht ihm einen besonderen Charme, frei vom Massentourismus und mit unversehrter ländlicher Seele.

Der Torre de ses Ànimes ist das markanteste Denkmal des Dorfes: ein Wachturm aus dem 16. Jahrhundert, der zum Schutz der Küste vor Piratenangriffen errichtet wurde und heute einer der spektakulärsten Aussichtspunkte Mallorcas ist. Von dort sind die Blicke über die Klippen, das offene Meer und die zerklüftete Küste schlicht unvergesslich, besonders bei Sonnenuntergang, wenn die Sonne am Horizont versinkt und den Himmel in Orange- und Rottöne taucht.

Seine engen Gassen, die rustikale Architektur aus lokalem Stein und kleine, von jahrhundertealten Bäumen beschattete Plätze laden zum gemütlichen Spazierengehen ein. Die kleine Bucht von Estellencs, über einen Steinweg vom Dorf aus erreichbar, ist einer der besondersten Orte der Westküste: ein natürlicher Bootsanleger zwischen Felsen, wo das Wasser glasklar ist und das Gefühl, an einem unberührten Ort zu sein, allgegenwärtig ist.

Torre de ses Ànimes in Estellencs mit Meer- und Klippenblick, Mallorca
Der Torre de ses Ànimes, einer der spektakulärsten Aussichtspunkte der Westküste

99. Artà: Kulturerbe und Naturlandschaft

Artà ist ein lebhaftes Dorf voller Charakter im Osten Mallorcas, mit einer außergewöhnlich gut erhaltenen Altstadt, die bei jedem Schritt Jahrhunderte der Geschichte offenbart. Die Kopfsteinpflasterstraßen steigen zwischen Herrenhäusern, Palästen und kleinen Kirchen empor bis zum Heiligtum Sant Salvador, einer ummauerten religiösen Festung, die das Dorf krönt und spektakuläre Panoramablicke über die Dächer, Mandelfelder und die Bergkette von Artà bietet.

Das Dorf ist ein wichtiges kulturelles Zentrum mit tief verwurzelten Traditionen in Musik, Palmetto-Flechtkunst – die typischen Hüte und Körbe aus Palmblättern – und Volksfesten. Besonders das Sant-Antoni-Fest sticht als eine der ältesten und spektakulärsten Feierlichkeiten Mallorcas hervor, mit Umzügen von Dämonen und Scheiterhaufen.

In der Umgebung befinden sich die Höhlen von Artà, eine natürliche Formation aus Stalaktiten und Stalagmiten von beeindruckenden Ausmaßen, die sich am Meer in den Klippen von Cap Vermell öffnet. Der Besuch der Höhlen mit ihren kathedralenhohen Sälen und Formationen, die Tausende von Jahren alt sind, ist ein Erlebnis, das den Dorfbesuch perfekt ergänzt. Der Parc Natural de Llevant, von Artà aus erreichbar, bietet zudem Wanderwege durch Hügel, Wälder und unberührte Küste.

Blick auf das Dorf Artà mit dem Heiligtum Sant Salvador oben, Mallorca
Artà, gekrönt vom Heiligtum Sant Salvador, ein geschichtsträchtiges Dorf
Inneres der Höhlen von Artà mit Stalaktiten und Stalagmiten, Mallorca
Die beeindruckenden Höhlen von Artà mit jahrtausendealten Formationen

10Portocolom: Fischercharme und Küstenauthentizität

Portocolom ist einer der schönsten und authentischsten Naturhäfen an der Ostküste Mallorcas, ein Ort, an dem der gemächliche Rhythmus des traditionellen Fischerlebens noch immer den Charakter des Dorfes prägt. Sein Hafen, geschützt durch einen schmalen Eingang, bewahrt die farbenfrohen Fischerhäuser – bekannt als Escars – die sich entlang der Kaimauer reihen und ein Bild schaffen, das aus einer anderen Zeit zu stammen scheint.

Der Leuchtturm von Portocolom, an der Spitze der Hafeneinfahrt gelegen, macht einen der schönsten Spaziergänge des Dorfes aus. Bei Sonnenuntergang zum Leuchtturm zu wandern, mit Blick über das Mittelmeer und die zerklüftete Küste, ist ein einfaches, aber unvergessliches Erlebnis. Von dort überblickt man die gesamte Bucht, die ein- und ausfahrenden Fischerboote und einen endlosen maritimen Horizont.

Anders als touristischere Küstenorte hat Portocolom seinen lokalen Charakter bewahrt. Seine Restaurants servieren fangfrischen Fisch, die Straßen behalten die Atmosphäre eines Fischerdorfes, und nahegelegene Buchten wie Cala Marçal oder s'Arenal sind perfekt zum Baden in ruhigen Gewässern. Ein ideales Ziel für alle, die das authentischste Mallorca suchen, fern der Massen, wo Meer und Tradition Hand in Hand gehen.

Leuchtturm von Portocolom bei Sonnenuntergang mit Mittelmeerblick, Mallorca
Der Leuchtturm von Portocolom, ein unvergesslicher Spaziergang bei Sonnenuntergang
Hafen von Portocolom mit bunten Fischerhäusern und Booten, Mallorca
Die typischen bunten Fischerhäuser am Hafen von Portocolom

1111. Santanyí: Kunst, Markt und traumhafte Buchten

Santanyí ist ein Dorf im Südosten Mallorcas, das sein historisches Erbe meisterhaft mit einer künstlerischen und kosmopolitischen Atmosphäre verbindet. Erbaut aus dem charakteristischen Marès-Stein – einem goldenen Sandstein aus lokalen Steinbrüchen – besitzt das Dorf eine besondere Leuchtkraft, die sich in seinen Fassaden, Kirchen und Stadtmauern widerspiegelt.

Samstags verwandelt der Markt von Santanyí die Plaza Mayor und die umliegenden Straßen in ein farbenfrohes Schaufenster lokaler Produkte, Kunsthandwerk, Keramik, Textilien und mallorquinischer Gastronomie. Er ist einer der beliebtesten Märkte der Insel und ein wunderbarer Ort, um in die lokale Atmosphäre einzutauchen. Zudem verfügt Santanyí über eine lebhafte Kunstszene mit zahlreichen Galerien und Ateliers internationaler Künstler, die dieses Dorf als Wahlheimat gewählt haben.

Aber vielleicht hat Santanyí den größten Ruhm durch seine Nähe zu einigen der spektakulärsten Buchten Südmallorcas erlangt. Cala Santanyí, mit ihrem türkisfarbenen Wasser, umrahmt von niedrigen Klippen und ankernden Booten, ist die perfekte Mittelmeerpostkarte. Nur Minuten entfernt liegen Cala Llombards, Caló des Moro und die emblematische Cala s'Almunia – Orte von wilder Schönheit, die allein einen Besuch in dieser Region der Insel rechtfertigen.

Cala Santanyí mit türkisem Wasser, Booten und Klippen, Mallorca
Cala Santanyí, die perfekte Mittelmeerpostkarte mit türkisem Wasser

1212. Petra: Herkunftsort von Junípero Serra und ländliches Mallorca

Petra ist ein Dorf im Inselinneren, das die authentischste, ländlichste Seele Mallorcas verkörpert – fernab der Küste und des touristischen Trubels. Seine Altstadt mit breiten Straßen und Sandsteinhäusern hat eine herrschaftliche, friedliche Ausstrahlung, die zu gemächlichen Spaziergängen einlädt, bei denen man historische Portale, Innenhöfe mit Wasserbrunnen und kleine, von Bäumen beschattete Plätze entdeckt.

Petra ist weltweit als Geburtsort von Fray Junípero Serra bekannt, dem franziskanischen Missionar des 18. Jahrhunderts, der die ersten Missionen in Kalifornien gründete, darunter jene, aus denen Städte wie San Francisco, San Diego und Los Angeles hervorgingen. Sein Geburtshaus und das Museum zu seiner Person sind unverzichtbare Besuche, um die historische Verbindung zwischen diesem kleinen mallorquinischen Dorf und der amerikanischen Westküste zu verstehen.

Das Kloster Bonany, auf einem Hügel vor den Toren des Dorfes gelegen, ist einer der beeindruckendsten Aussichtspunkte des mallorquinischen Inlandes. Von seiner Esplanade aus überblickt man eine weite Landschaft aus Feldern, Mandelbäumen, sanften Hügeln, und an klaren Tagen reicht der Blick bis zur Serra de Tramuntana im Norden und zum Meer im Osten. Den Sonnenuntergang von Bonany aus zu erleben, wenn goldenes Licht die mallorquinische Landschaft badet, gehört zu den Erfahrungen, die im Gedächtnis bleiben. Petra ist auch Weinland, mit mehreren lokalen Weingütern, die Verkostungen anbieten und Teil der wachsenden Weinszene Mallorcas sind.

Sonnenuntergang vom Kloster Bonany mit Blick auf die mallorquinische Landschaft, Petra
Der Sonnenuntergang von Bonany, ein Erlebnis das im Gedächtnis bleibt
Kloster Bonany in Petra mit Panoramablick auf das Inselinnere Mallorcas
Das Kloster Bonany, einer der beeindruckendsten Aussichtspunkte im Inselinneren

Tipps für die Erkundung der mallorquinischen Dörfer

Die Erkundung der Dörfer Mallorcas genießt man am besten ohne Eile und mit einer gut geplanten Route:

• Beginnen Sie früh, um den Andrang in Valldemossa, Deià oder Sóller zu vermeiden.

• Kombinieren Sie das Inselinnere mit Küstenaktivitäten: Eine Dorftour gefolgt von einer Bootstour in Alcudia ist ideal.

• Viele Dörfer bieten direkten Zugang zu spektakulären Wanderwegen.

• In der Nebensaison zeigen sich diese Dörfer von ihrer authentischsten Seite – perfekt für Ruhesuchende.

Entdecken Sie Mallorca in Ihrem eigenen Tempo: Meer, Berge und charmante Dörfer

Mallorcas Dörfer offenbaren eine Insel voller Kontraste: Tradition, Natur, historische Straßen, lokale Gastronomie und einzigartige mediterrane Landschaften. Jedes Dorf hat seinen eigenen Charakter und einen besonderen Grund für einen Besuch.

Wenn Sie Ihre Inlandroute mit einem Küstenerlebnis ergänzen möchten, ermöglichen unsere Bootstouren ab Alcudia einen einzigartigen Blick auf die Bucht. Von Morgentouren bis zu Sonnenuntergangsfahrten – jede zeigt eine neue Facette Mallorcas.

Auf unserem Blog finden Sie weitere Reiseführer, wie unsere Auswahl der schönsten Buchten Mallorcas oder unseren Reiseführer zum Hafen von Alcudia.

Mallorca lässt sich auf viele Arten erleben – aber seine Dörfer zu erkunden und entlang der Küste zu fahren, gehört zweifellos zu den unvergesslichsten.

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